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Bereits 2018 war ein Rekordjahr für die durchschnittlichen Reparaturkosten im Schadenfall. 2019 aber hat den Anstieg des Vorjahres noch einmal deutlich übertroffen. Die aktuelle Auswertung der Versicherungsbestände der CG Car-Garantie Versicherungs-AG zeigt die Zahlen im Detail.

In der jährlichen Schadenauswertung analysiert CarGarantie die Schadenverteilung im Bereich Neu- und Gebrauchtwagen. Jedes Jahr werden hierbei rund eine Million Neu- und Gebrauchtwagen-Garantien ausgewertet. Die Garantien verteilen sich über sämtliche Marken und Modelle und verfügen über eine Laufzeit zwischen 12 und 36 Monaten. Die aktuelle Auswertung zeigt dabei, dass die Tendenz zu steigenden Reparaturkosten weiterhin anhält. Insgesamt verwaltet CarGarantie in seinem Portfolio über zwei Millionen Garantieverträge und arbeitet mit mehr als 23.000 spezialisierten Fachhändlern in 21 Ländern zusammen.

Anstieg um 24 Euro
551 Euro – das waren die durchschnittlichen Kosten für die Reparatur eines Schadenfalls im Jahr 2019. Ausgehend von den 527 Euro, die eine Reparatur im Jahr 2018 durchschnittlich erforderte, sind die Kosten also um rund 5 % gestiegen – ein deutlich höherer Anstieg als in den vergangenen Jahren.
Einer der Gründe ist sicherlich der höhere Anspruch der Kunden an die Reparatur und die zunehmend komplexeren Vorgaben der Fahrzeughersteller. Daher ist es auch unsicher, ob diese Tendenz in den nächsten Jahren zurückgehen wird. Es ist möglich, dass sich die Reparaturkosten auf diesem Niveau stabilisieren – aber auch ein weiterer Anstieg ist denkbar.

Unveränderte Reihenfolge bei der Schadenregulierungssumme
Wie schon in den vergangenen Jahren ist der Motor für die teuersten Reparaturen verantwortlich. Tatsächlich hat sich der Anteil an der Gesamtsumme der Schäden nur minimal verändert: Bei den Gebrauchtwagen stieg der Anteil von 2018 auf 2019 um 0,15 % auf 23,74 %, bei den Neuwagen um 0,22 % auf 21,54 %.
Ebenfalls unverändert ist die Reihenfolge auf den ersten fünf Plätzen der Statistik: Bei den Gebrauchtwagen folgen auf den Motor die Kraftstoffanlage, das Getriebe, die elektrische Anlage und die Klimaanlage. Ähnlich sieht es bei den Neuwagen aus – der einzige Unterschied ist, dass hier die elektrische Anlage vor dem Getriebe auf Platz 3 steht. Da neuere Fahrzeuge häufig auch über umfangreichere und komplexere Elektronik verfügen, ist diese Abweichung leicht zu erklären.

Kraftstoffanlage am häufigsten defekt
Bei der Schadenhäufigkeit zeigt sich wie schon in den Vorjahren, dass der Motor zwar für die teuersten Schäden verantwortlich ist, aber nicht am häufigsten Defekte erleidet. Unverändert kommt er bei den Gebrauchtwagen mit nahezu identischen Werten auf Platz 3 der Statistik (-0,01 % auf 10,81 %), während er bei Neuwagen den vierten Platz belegt (+0,03 % auf 8,73 %).
Die häufigsten Schäden verzeichnet in beiden Fällen die Kraftstoffanlage: Bei 19,52 % der Schäden bei Gebrauchtwagen (-0,37 %) und 20,12 % der Schäden bei Neuwagen (-1,42 %) ist die Kraftstoffanlage betroffen. Platz 2 belegt in beiden Fällen die elektrische Anlage, Platz 3 bei den Gebrauchtwagen der Motor und bei den Neuwagen die Komfortelektrik. Die Verteilung der Schadenhäufigkeit weist dabei nur geringe Unterschiede zum Vorjahr auf – an der Anfälligkeit der Bauteile hat sich also wenig geändert.

Gebrauchtwagen: leichte Verschiebung bei den Schadeneintritten
Im Vergleich zum Jahr 2018 zeigt sich bei den Schadeneintritten ein kleiner Unterschied: Allgemein lässt sich feststellen, dass Schäden etwas später auftraten als noch im Vorjahr. Bei Gebrauchtwagen traten nur noch 29,26 % der Schäden innerhalb der ersten 5.000 km auf (2018: 30,12 %), während 18,37 % der Schäden erst nach mehr als 25.000 km auftraten (2018: 16,67 %). Bei der Aufschlüsselung nach Tagen lässt sich Vergleichbares feststellen: 21,11 % der Schäden bei Gebrauchtwagen traten erst nach über 360 Tagen auf, im Vergleich zu 19,09 % im Jahr 2018.

Dr. Marcus Söldner, Vorstandsvorsitzender CarGarantie:
„Durch die Ausbreitung des Coronavirus befinden wir uns in einer Situation, die uns vor größtmögliche Herausforderungen stellt. In Zeiten der Konsolidierung und Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs sind Kundengewinnung, -bindung und -loyalität wichtiger als je zuvor.
Zu diesem Zweck bietet CarGarantie nicht nur Garantien, sondern Loyalisierungsprodukte, die unseren Partnerunternehmen gerade auch in schwierigen Phasen als Sicherheitspaket dienen. So unterstützen wir Händler*innen bei der Bindung ihrer Kundschaft an ihr Autohaus und schützen Fahrzeugkäufer*innen gleichzeitig vor durch die Fahrzeugkomplexität steigenden Reparaturkosten. CarGarantie hat fast 50 Jahre Erfahrung darin, die für Handel und Kundschaft perfekt passenden Produkte zu erarbeiten. So kann der Handel ein Qualitätssignal setzen und ihren Kund*innen finanzielle Sicherheit verschaffen.“

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